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2014

Grundkurs 2014

Eingereicht von redaktion am 26. Jun 2014 - 15:43 Uhr

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Ende April, Schulferien, die Woche nach Ostern: Grundkurszeit. Zumindest für das Jahr 2014 traf diese Beschreibung noch zu.

Am frühen Dienstagmittag traf sich die bunt zusammen gewürfelte Gruppe, bestehend aus 11 Teilnehmern und 5 Teamern, in Ludwigshafen am Bodensee.

Bis auf wenige Bekanntschaften, die bereits bestanden, war erst einmal leichtes Beschnuppern angesagt. Im Laufe der Woche wurden aus den anfänglichen Zweier- und Dreierkonstellationen eine übergreifende große Gruppe.
Der erste Nachmittag und Abend standen ganz im Zeichen des Kennenlernens. Es wurden Zimmer bezogen, sich gegenseitig vorgestellt und Erwartungen, Wünsche und Ängste für die kommende Woche abgefragt. Vor allem ,,Spaß“ und „viele neuen Informationen“ standen ganz oben auf der Wunschliste. Klang nicht nach schwer erfüllbaren Wünschen.
Am ersten Abend passierte nicht mehr viel. Lediglich die Aufgabe für die Kleingruppen wurden vorgestellt, ebenso die Struktur von intakt.

Die nächsten Tage standen im Zeichen unserer Themen. Neben grundlegenden Dingen, wie rechtliche Bedingungen und Aufsichtspflicht kamen natürlich auch intaktspezifische Themen, wie Rollstuhlerfahrung oder Leben mit Behinderung nicht zu kurz. Wie auch letztes Jahr hatten einige Teilnehmer schon Vorerfahrungen, wodurch häufig interessante Austauschrunden entstanden.

Nach und nach entstand immer mehr eine große gemeinsame Gruppe. Es war schön, zu sehen, wie sich die Kleingruppen auflösten und sich neue Kontakte knüpfen ließen.
Ein besonderer Tag war wie jedes Jahr wieder der Tag in Konstanz. Unsere Teilnehmer hatten die Aufgabe, in Dreier- oder Vierergruppen mit einem Rollstuhl durch die Stadt zu gehen und alltägliche Dinge mal aus einer anderen Perspektive zu erleben. Besonders dieser Tag stieß auf sehr positive Resonanz.

Mit jedem Tag wuchs die Gruppe enger zusammen. Angenehmerweise gab es, bis auf ein paar Probleme bei der Zimmerverteilung am ersten Tag, fast keine weiteren Komplikationen. Auch das Verhältnis zwischen Team und Teilnehmern war sehr locker und freundschaftlich.
Am Ende der Woche war wieder Abschied nehmen angesagt. Ich persönlich bin jedes Jahr wieder aufs Neue überrascht, wie eng das Verhältnis zwischen Menschen werden kann, die sich lediglich seit einer Woche kennen.