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2016

Workshop beim Evang. Jugendwerk Karlsruhe

Eingereicht von redaktion am 18. Jul 2016 - 20:14 Uhr

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Am 15.07. war das Team von intakt in Karlsruhe unterwegs – wir machten einen Workshop beim Grundkurs vom Evang. Jugendwerk Karlsruhe.

Um kurz nach 4 trafen wir ein und dann ging es auch schon bald los..

Nach einer kurzen Begrüßungs- und Vorstellungsrunde und einem aktivierenden Spiel teilten wir uns in zwei Gruppen auf: Rollstuhlselbsterfahrung und Handicaps.

Eva und Tamara begleiteten den Handicap-Workshop, dessen Ziel es war, den Teilnehmern zu vermitteln, dass Menschen mit körperlichen Einschränkungen auch am Gruppen-/ und Alltagsgeschehen teilnehmen können und wie man dies ihnen erleichtern kann.
Mit viel Interesse erkundeten alle die unterschiedlichen Handicaps aus unserem Koffer und rieten welches Teil welche Einschränkung simulieren soll. Mit Spaß, aber auch der nötigen Ernsthaftigkeit testeten die Teilnehmer jeweils ein Handicap und berichteten den anderen von ihren Erfahrungen und Eindrücken.
Bei Aufgaben wie Papierflieger basteln, Schuhe binden oder Tischkicker spielen, wurde allen bewusst, dass eine körperliche Einschränkung zwar vieles erschwert, aber es trotzdem Spaß macht, gemeinsam Erfolge zu feiern (egal wie unscheinbar diese auf den ersten Blick wirken).
Vor Ende des ersten Durchlaufs bekamen wir noch Danke und tolle Rückmeldungen seitens der Teilnehmer: Ihnen hat der Workshop viel Spaß gemacht, sie seien aber auch dadurch, alles am eigenen Körper erfahren zu haben und nicht nur erzählt zu bekommen, richtig beeindruckt, was trotz Einschränkung alles möglich ist.

Die Rollstuhlselbsterfahrung begleiteten Yannic und Marina. Nach einer kurzen Einführung, worauf z.B. beim Ein- und Aussteigen oder welche Teile am Rollstuhl abnehmbar sind, durften die Jugendlichen auch schon gleich los legen und ausprobieren, wie es ist, auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein. Kommt man durch enge Stellen durch? Wie fühlt sich das an; manchmal auch Hilfe zu benötigen? Zwischendurch gab es immer mal wieder Anweisungen, wie man beispielsweise Gehwege unbeschadet überwindet, oder wie ein Rollstuhlfahrer ein paar Stufen hoch „getragen“ werden kann.
Zum Abschluss gab es eine Reflexion, die Teilnehmer tauschten ihre Erfahrungen aus und überlegten, worauf man achten muss, wenn sich Kinder oder Jugendliche mit Einschränkungen oder auch Rollstuhlfahrer in der Gruppe befinden. Auch hier schätzten es die Teilnehmer, dass sie das praktisch ausprobieren und sich hineinversetzen durften, anstatt einen theoretischen Vortrag zu bekommen.

Nach einer dreiviertel Stunde tauschten die Gruppen jeweils, sodass alle beides ausprobieren konnten.

Anschließend kamen nochmal alle zusammen und wir stellten intakt und die Möglichkeiten zur Mitarbeit vor. So war unser Teil auch schon zu Ende und wir übergaben wieder an Stefanie Hügin aus dem Jugendwerk.

Vielen Dank nochmal, dass wir kommen durften und wir hoffen, den ein oder anderen vielleicht mal bei einer Aktion zu sehen.. ;-)

Marina Seith, Tamara Foshag
 

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